Natalja

 
a lady in vintage clothing sitting in a armchair
Natalja Nikolajewna Poljakow

Besitzerin des Salons

Geboren im Russischen Zarenreich, schlägt sie sich als 12-jährige bis nach Cöln durch. Sie landet, nach einigen Monaten auf der Straße, im Waisenhaus, wo die Kinder in der hauseigenen Gerberei arbeiten müssen. Durch eine Unachtsamkeit verätzt sie sich bei der Arbeit die rechte Hand, die seitdem vernarbt ist. Deswegen trägt sie meist einen Handschuh.

Kurz nach ihrem 14. Geburtstag stellt die Heimleiterin sie vor eine Wahl: Sie kann in der Gerberei arbeiten, bis sie an den giftigen Gerbstoffen verreckt, oder sie kann reichen Aristokraten und Kirchenmännern zu Diensten sein. Natalja willigt ein. Sie bemüht sich um Kontakte mit einflussreichen Personen, was ihr nicht schwer fällt. Sie ist gut in ihrem Job und begehrt bei den Kunden, die sie sich bald schon aussuchen kann.

Als sie das Waisenhaus mit 16 Jahren verlässt, eröffnet sie den Salon, der schon bald zu einem exklusiven Treffpunkt der Cölner Oberschicht wird.

Nur bruchstückhaft und undeutlich erinnert sie sich an ihre Kindheit im Zarenreich. Und immer wieder quälen sie Visionen, in denen sie jemanden umbringt: Sie blickt auf ihre Hände, die sich von hinten um den Hals einer Frau legen und zudrücken. Als die Frau zu Boden sinkt, streicht sie ihr die Haare aus der Stirn und sieht in ihr Gesicht. Es ist Nataljas Gesicht.

Sie hat ein Faible für Schusswaffen, sammelt sie und trägt immer mindesten eine am Körper.

 

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